rot. gut aufgestellt. bürgernah.

WGH und CDU verhindern energetische Sanierung der Mehrzweckhalle Widdershausen


In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 02.07.26 brachte die WGH mit der CDU einen Antrag zum Haushalt in die Stadtverordnetenversammlung ein, mit dem sie die Finanzmittel für die Mehrzweckhalle um 1.179.000 Euro kürzten. Völlig unverständlich war das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten der WGH, die in Widdershausen wohnen. Bisher wurden schon 300.000 Euro für Planungen ausgegeben, und damit sind noch nicht alle Rechnungen bezahlt. Ursprünglich wurden 2023 1.400.000 Euro für die Mehrzweckhalle einstimmig beschlossen. Nachdem die Planung vergeben war und der tatsächliche Aufwand feststand, beliefen sich die Kosten auf 2.600.000 Euro, wovon 1.000.000 Euro Fördergelder für die energetische Sanierung, beantragt und genehmigt wurden.

Diese kosten wurden in den Folgejahren auch von der WGH mitgetragen, auch zum Haushalt 2026. Nachdem der das Haushaltsicherungskonzept zum Haushalt 2026 beanstandet wurde, nicht den Haushalt selbst, kam dieser völlig unverständliche Antrag der oben genannten Fraktionen zur Abstimmung und wurde mit deren Mehrheit beschlossen. Hier wird auf Fördergelder von 1.000.000 Euro verzichtet und für die Stadt entstehen Kosten von 1.400.000 Euro für eine notdürftigen Sanierung der Mehrzweckhalle. Ob diese Sanierung dann dazu führt, dass die Mehrzweckhalle wieder seiner Bestimmung übergeben werden kann, bleibt mehr als fraglich, da sich die Baugesetze seit den 1960ger Jahren doch sehr verändert haben. Mit Eigenmitteln von 1.600.000 Euro, also 200.000 Euro mehr wäre eine energetische Sanierung gewährleistet und die genehmigten Fördergelder könnten in Anspruch genommen werden.

Des Weiteren sollte mit der neuen Heizungsanlagen auch die Kita mitversorgt werden, die momentan mit der maroden Heizung der alten Schule mitversorgt wird. Diese fällt öfter mal aus, so dass die Kinder im Winter öfter mal kurzfristig nach Hause geschickt werden mussten, was von den betroffenen Eltern mit „Begeisterung“ aufgenommen wurde.
Der Stadtteil, der die meisten Lasten durch die Halde zu ertragen hat und mit ihr für die meisten Gewerbesteuereinnahmen der Stadt verantwortlich ist, soll also auf einen vernünftigen Versammlungsort für seine Bewohner verzichten. Das kann aus Sicht der SPD nicht sein.

Wir, als SPD, werden also weiter für eine vernünftige energetische Sanierung der Mehrzweckhalle kämpfen und nicht solch einen Unsinn und den Verzicht auf Fördergelder in höhe von 1.000.000 Eiro mittragen.

rot, gut aufgestellt, bürgernah.