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Torsten Warnecke soll Landrat werden


Auf ihrem Unterbezirksparteitag zur Aufstellung eines Landratskandidaten und der Kreistagsliste für die Wahlen am 14. März 2021 zeigten die Waldhessischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Stärke und Geschlossenheit. „Unser klares Ziel ist es, bei der Kreistagswahl wieder deutlich stärkste Kraft zu werden und auch die Landratsdirektwahl zu gewinnen“, so der Unterbezirksvorsitzende Torsten Warnecke in seiner Bewerbungsrede als Landratsdirektkandidat. Dies möchte die SPD mit einem breit gefächerten Angebot an Kandidatinnen und Kandidaten und einem prominenten Direktkandidaten für das Landratsamt erreichen.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Warnecke (Bad Hersfeld) führt die Liste an, die neben ihm vom Kreistagsfraktionsvorsitzenden Manfred Fehr (Rotenburg) eingebracht wurde. Es folgen auf den nächsten neun Plätzen mit Petra Wiesenberg aus Niederaula, Bürgermeister a.D. Manfred Fehr aus Rotenburg, Olivia Stenda aus Hohenroda, Bürgermeister Dirk Noll aus Friedewald, Bürgermeister Manfred Koch aus Kirchheim, Nora Mannel aus Schenklengsfeld, Bürgermeister Ralf Hilmes aus Nentershausen, Simone Rost aus Heringen und dem parteilosen Bürgermeister Alexander Wirth aus Wildeck hervorragende Kandidaturen. Dann folgen Bürgermeister Timo Heusner aus Philippsthal, Renate Schweitzer aus Bebra, Karsten Vollmar aus Bad Hersfeld, Cornelia Ziehn aus Unterhaun, Bürgermeister Daniel Iliev aus Heringen, Tobias Heipel aus Breitenbach am Herzberg, Amy Petzel aus Bad Hersfeld, Bürgermeister a.D. Thomas Baumann aus Ludwigsau, René Petzold aus Schenklengsfeld, Sigrid Sauer aus Ronshausen, Bernd Stahl aus Friedewald, Bürgermeister a.D. Hein-Peter Möller aus Haunetal, Diana Focke-Schmidt aus Rotenburg, Marc Heinzerling aus Alheim, Bürgermeister a.D. Helmut Opfer aus Niederaula, Sarah Lischke aus Heringen, Sascha Lassok aus Neuenstein, Thomas Daube aus Bad Hersfeld, Ursula Kuhnsch aus Cornberg und Carmen Bornschier aus Nentershausen.

Damit finden sich auf den ersten dreißig Plätzen der Liste alle Gemeinden des Landkreises mit mindestens einer Kandidatur wieder. „Wir haben eine ausgewogenen Liste mit 92 motivierten Kandidatinnen und Kandidaten zusammengestellt, die durchgehend mehr als 59 von 61 Stimmen auf unserem Parteitag bekommen hat. Unser Angebot an die Wählerinnen und Wähler kann sich sehen lassen. Wir freuen uns auf den bevorstehenden Wahlkampf“, so Torsten Warnecke.

Der Parteitag begann mit einem Grußwort des Staatsministers für Europa und Bundestagsabgeordneten für Werra-Meißner/Hersfeld-Rotenburg Michael Roth. Dieser verwies zunächst auf die aktuellen Diskussionen in der Europäischen Union zur Rechtsstaatlichkeit aller Mitgliedsstaaten und dem Rechtsstaatsmechanismus. Rechtsstaatlichkeit sei eine der Grundvoraussetzungen für ein gemeinsames Europa. Das wäre den Nationalisten und Populisten allerdings völlig gleichgültig. „Deren Politik muss schmerzhaft auf die Schnauze fallen“, so Roth leidenschaftlich. Anschließend warb er für die Kandidatur seines langjährigen Wegbegleiters Torsten Warnecke. „Keiner im Raum kennt Torsten so lange wie ich. Und deshalb unterstütze ich seine Kandidatur nachdrücklich.“

Hiermit leitete Roth elegant zum Nominierungsverfahren eines Landratskandidaten über. Helmut Miska aus Ronshausen, der den Vorschlag einbrachte, lobte die Vorzüge des Kandidaten Torsten Warnecke. „Er hat mehrfach bewiesen, dass er Wahlen gewinnen kann – auch unter widrigsten Umständen“, so der Routinier der Waldhessen-SPD.  Nora Mannel, Mitglied im Gemeindevorstand in Schenklengsfeld, verwies darauf, dass „Torsten eine ehrliche Haut ist. Er ist nah bei den Menschen und diese können sich auf ihn verlassen. Er ist nicht wie eine Fahne im Wind, er steht zu seinen Positionen“. Auch Karina Fissmann, Landtagsabgeordnete für den Rotenburger Teil des Landkreises, war voll des Lobs über ihren Landtagskollegen und überbrachte auch die besten Wünsche der Hessischen Partei- und Fraktionsvorsitzenden Nancy Faeser, die die Sache mit einem lachenden und einem weinenden Auge sähe. „Einerseits wünschen wir Torsten von ganzem Herzen viel Erfolg bei seiner Kandidatur. Andererseits verlieren wir einen hervorragenden Abgeordnetenkollegen.“

In seiner Bewerbungsrede verwies Warnecke darauf, dass dieser Landkreis mit den Gütern und Dienstleistungen auf Absatz in Hessen, Deutschland, Europa und der Welt angewiesen ist: „Wir haben hier große und kleinere Unternehmen mit hochqualifizierten und -engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die wissen, dass Ihr Schaffen nicht an der Landkreisgrenze endet. Und das gerade in einem Landkreis im Ländlichen Raum.“ Dies gelte auch für das vielfältige Gesundheitswesen in Hersfeld-Rotenburg, dass geradezu darauf angewiesen sei, Patientinnen und Patienten aus anderen Regionen anzuziehen. Deshalb müsse auch das Land Hessen endlich seiner Aufgabe eine gute Krankenhausfinanzierung auf die Beine zu stellen gerecht werden. Dies hätten auch die Kommunalen Spitzenverbände am Mittwoch in der Anhörung im Haushaltsausschuss im Landtag betont. Verwies doch dabei der Städtetag darauf, dass Hessen wohl auf dem vorletzten Platz aller 16 Bundesländer liege. Die reale Finanzierungsquote der Krankenhausinvestitionen durch das Land Hessen läge dabei bei 20 Prozent. „Dies ist völlig unzureichend. Und wenn die schwarz-grüne Landesregierung und deren Landtagsmehrheit gerade einmal 160 Millionen Euro von 12.000 Millionen Euro aus dem Sonderschuldenprogramm in Zeiten der Corona-Pandemie zur Verfügung stellen will, zeigt dies deutlich die verfehlte Prioritätensetzung auf,“ unterstrich Warnecke, auch als Mitglied des Haushaltsausschusses des Landtages. Schließlich warb Warnecke für ein stärkeres Miteinander sowie eine deutlich bessere Informationspolitik im Falle seiner Landratswahl. „Ist doch Hersfeld-Rotenburg nicht nur einer der waldreichsten Landkreise Hessens, sondern auch ein Landkreis der mit seinen Schulen und Bildungsangeboten „Bildung vor Ort“ anzubieten weiß. Dafür hat sich unsere Sozialdemokratie seit Jahrzehnten eingesetzt.“

Ein Grußwort hielt auch der im Oktober frischgewählte Parteivorsitzende des SPD-Wartburgkreises Michael Klostermann. Klostermann bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der SPD in Hersfeld-Rotenburg. Diese gelte es auszubauen. Zumal mit dem „Goldenen Löwen“ in Eisenach eine der Traditionsstätten der deutschen Sozialdemokratie besucht werden könne. Klostermann der auch Vorsitzender der August-Bebel-Gesellschaft ist, warb für Torsten Warnecke als Landrat, den er schon deshalb schätzen gelernt habe, weil er immer wieder im Wartburgkreis und Eisenach zu politischen Gesprächen vorbeischaue. „Dabei geht es auch um die Zukunft unseres gemeinsamen größten Arbeitgebers in der Region, K+S,“ unterstrich Michael Klostermann.

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