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SPD Heringen freut sich über langfristige Perspektive für K+S


„Die Unterzeichnung des Staatsvertrages zwischen Hessen und Thüringen ist nicht nur ein bloßer formeller Akt, sondern letztlich ein Zeichen der langfristigen Perspektive in unserer Heimat“, zeigt sich der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Bernd Maus erfreut über die angedachte Änderung des Staatsvertrages zwischen Hessen und Thüringen. Die Änderung des Staatsvertrages ermöglicht es dem Kaliproduzenten mit seinen heimischen Werken langfristig zu produzieren und zu entsorgen. Mit dem Durchstoß der Markscheide soll eine Leitung vom Werk Wintershall in Heringen zur Grube Springen gebaut werden. Damit sollen künftig anfallende Prozessabwässer in der stillgelegten Grube Springen eingestapelt werden.

„Wir sind dankbar über den politischen Einsatz zur langfristigen Sicherung unserer heimischen Kaliindustrie und damit der hochwertigen Arbeitsplätze hier im Werratal. Dank gebührt insbesondere unserem Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke, der sein Fachwissen hat einfließen lassen und hervorragende Lobbyarbeit für unsere Region in Wiesbaden geleistet hat“, ergänzen der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Heringer Stadtverordnetenversammlung Alfred Rost sowie der Stadtverordnetenvorsteher Detlef Scheidt.

Was immer wieder vergessen werde, seien die großen Anstrengungen des Unternehmens in Punkto Entsorgung. „Es dürfe wohl keine andere Industrie geben, die jegliche Umweltmaßnahmen nicht nur umsetzt, sondern auch in diesem Maße selber erwirtschaftet – also ohne staatliche Alimentierung verbleibt. Wenn wir also über Umweltschutz und Nachhaltigkeit sprechen, müssen wir den Hut vor jedem einzelnen Kali-Kumpel ziehen, der das Geld unter und über Tage durch das Veredeln der hochwertigen Kalisalze hierfür erwirtschaftet“, so die Kommunalpolitiker abschließend.

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