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Leserbrief wegen Zuschuss Bad Hersfelder Festspiele


Wir Sozialdemokraten freuen uns, dass im Kreisanzeiger veröffentlicht wurde, dass Herr Landrat Dr. Koch an Bürgermeister Fehling einen Zuwendungsbescheid für die Bad Hersfelder Festspiele von 200.000,00 Euro übergeben hat.

Aber warum verschweigt Herr Landrat Dr. Koch in diesem Presseartikel, dass bei der Haushaltsberatung im Kreistag die CDU Kreistagsfraktion dagegen war, dass die Bad Hersfelder ab dem Jahre 2019 mit je 200.000,00 Euro bezuschusst werden. Deshalb erfolgte sogar von der CDU Kreistagsfraktion ein entsprechender Änderungsantrag zum Ergebnishaushalt 2019 / 2020.

Herr Landrat Dr. Koch hat noch nicht einmal während der Haushaltsberatung der CDU Kreistagsfraktion empfohlen, bitte diesen Änderungsantrag zum Haushalt zurück zu nehmen.

Nur auf Initiative der SPD Kreistagsfraktion wurde der Zuschuss für die Bad Hersfelder Festspiele nicht gestrichen und dank an alle Mitglieder des Kreistages, die nicht den Antrag der CDU Fraktion unterstützt haben, sondern den Antrag der SPD Fraktion gestimmt haben, konnte jetzt Landrat Dr. Koch den Zuwendungsbescheid über 200.000,00 Euro überreichen.

Herr Landrat Dr. Koch, für uns gehört zur Ehrlichkeit, dass auch der Bevölkerung mitgeteilt wird, wer die Bad Hersfelder Festspiele nicht mehr unterstützen wollte und wer im Kreistag bei der Haushaltsberatung dafür gesorgt hat, dass die Bad Hersfelder Festspiele ab sofort mit 200.000,00 Euro unterstützt werden.

Die Sozialdemokraten von Werra-Landeck-Dreienberg sind für kein „Kirchturm denken“. Deshalb sind wir dafür und freuen uns, dass die Stadt Bad Hersfeld für die Festspiele ab dem Jahre 2019 jährlich 200 T€ vom Landkreis Hersfeld – Rotenburg erhält. Aber ebenso fordern wir, dass das Heringer Kali Bergbaumuseum (Personal und Sachkosten) vom Landkreis Hersfeld – Rotenburg mit 20.000,00 Euro, so wie der Kreistag zum Haushalt 2019 / 2020 beschlossen hat, jährlich unterstützt wird.

Das Werra Kalibergbaumuseum ist angesichts der Größe und Besonderheit seiner Exponate Einzigartig. Ja es ist ein „Leuchtturm“ für das Werratal, für unseren Landkreis Hersfeld – Rotenburg und darüber hinaus sogar für ganz Deutschland.

Nicht der Förderkreis, sondern die Stadt Heringen (Werra) ist Träger des Werra Kaliberbau-museum. Somit kann der Haushaltsvollzug vom Landkreis Hersfeld–Rotenburg wegen dem Zuschuss von 20 T€ nur an die Stadt Heringen (Werra) erfolgen.

Herr Landrat Dr. Koch, stehen sie hinter der Kali Region und dem Werratal und fassen sie endgültig den Beschluss gemeinsam mit dem Kreisausschuss, dass die Zahlung umgehend an die Stadt Heringen (Werra) erfolgt.

Alfred Rost
Heringen, ST. Lengers

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