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Eltern in der Corona-Krise entlasten: SPD und CDU fordern Erlass von Gebühren


Die SPD- und CDU-Fraktionen im Heringer Stadtparlament fordern in einem Antrag zur kommenden Stadtverordnetenversammlung den Erlass von KITA-Gebühren für den Zeitraum der Corona-Pandemie und damit einhergehende Einschränkungen der Betreuung. Damit soll vermieden werden, dass sich hohe Gebühren am Ende der Krise auftürmten, für die die Eltern aufkommen müssten. Gerade in Zeiten von Kurzarbeit und nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen, wollen SPD und CDU Sicherheit für die Eltern schaffen. Derzeit ist ein Besuch der Kindertagesstätten nur im Rahmen einer Notbetreuung, die nur für systemrelevante Berufsgruppen gilt, gestattet.

„Wir lassen junge Familien in Heringen nicht im Regen stehen“, so die Fraktionsvorsitzenden Alfred Rost (SPD) und Eckhard Bock (CDU) über ihre Initiative. „Derzeit kann die wirtschaftlichen Schäden niemand beziffern, viele müssen in Kurzarbeit und haben damit hohe Gehaltseinbußen. Hinzu kommt, dass nur ein geringer Personenkreis die Notbetreuung in Anspruch nehmen darf. Niemandem wäre vermittelbar für eine Leistung zu zahlen, die man gar nicht beanspruchen darf. Hier sind wir als Kommunalpolitiker gefragt.“

Bereits im März hatte der Magistrat der Stadt Heringen auf Initiative des Bürgermeisters Daniel Iliev die Aussetzung der KITA-Gebühren bis auf Weiteres, längstens bis zum Ende der Corona-Krise, beschlossen. Einen Verzicht kann jedoch nur die Stadtverordnetenversammlung beschließen. Dies soll nun auf Wunsch der SPD und CDU in der nächsten Sitzung geschehen.

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