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Warnecke mit 47 von 48 Delegierten für Landtagswahlkreis Hersfeld nominiert


Mit 47 von 48 Delegierten nominierten die Sozialdemokraten im Wahlkreis 11 (Hersfeld) den Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke (Bad Hersfeld) für die am 28. Oktober stattfindende Landtagswahl. Tanja Hartdegen aus Schenklengsfeld erhielt mit 46 von 48 Stimmen als Stellvertreterin ebenfalls ein Spitzenergebnis. Erstmals abstimmungsberechtigt im neu zugeschnittenen Wahlkreis Hersfeld waren die Delegierten aus Eiterfeld, welche besonders herzlich begrüßt wurden.

Vorstandsmitglied Daniel Iliev, Heringens Bürgermeister, ging in der Aussprache auf die Vorzüge Warneckes als Direktkandidat ein. Dabei stellte er auf Warneckes Einsatz für den Wahlkreis ab. So sei Warnecke einer von den Politikern, die nicht nur eine Position zu politischen Entscheidungen haben, sondern für diese auch nachdrücklich einzustehen verstehen. „Da kann dann eine Diskussion auch länger dauern, da es um die Sache geht und die Auswirkungen auf das Leben von Bürgerinnen und Bürgern“, hob Iliev hervor. Er, Warnecke, sei ein verlässlichen Politiker, der sich nachdrücklich für seine Region einzusetzen wüsste: „Ich schätze Torsten Warnecke als einen, der sich nicht verbiegen lässt und der gerne zu Terminen in unserem  Landkreis fährt.“

Dem schlossen sich die Jusos aus dem Unterbezirk Hersfeld-Rotenburg an. Deren Vorstandsmitglied René Petzold, Ortsverein Schenklengsfeld, lobte den Einsatz des Abgeordneten für junge Menschen: „Für uns Jusos hat Torsten Warnecke ein offenes Ohr und kommt auch zu unseren Sitzungen, wenn diese nicht gerade zeitlich freundlich liegen.“

In seiner Bewerbungsrede machte Warnecke deutlich, dass die seit 1999 regierende CDU für Hessen kein Fortschritt gewesen sei: „Unter der SPD hieß es ‚Hessen vorn‘. Davon ist leider nicht viel übrig geblieben.“

Im Wahlkreis Hersfeld habe die CDU-geführte Landesregierung systematisch Entscheidungen gegen diese Region getroffen. Ämterschließungen gehören zum Markenkern der CDU.

Für die SPD sei klar, den ländlichen Raum nicht als Abbruch- und Ressourcenraum zu sehen. Könnten doch die Ballungszentren ohne den ländlichen Raum nicht leben. Ohne gute Nahrungsmittel, Rohstoffe wie Wasser, Erden und saubere Luft, die verbindenden Verkehrswege und schließlich den Zuzug von Menschen in die Zentren seien diese nicht lebensfähig. „Deshalb haben die Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum nicht die Rolle eines Almosenempfängers auszufüllen. Wir sind gleichberechtigte Bewohner Hessens und wollen nicht bei den Verteilungen der finanziellen Ressourcen als Bittsteller auftreten. Wir sind die Mehreren in Hessen“, unterstreicht Warnecke. Jüngst erst habe die Landesregierung deutlich gemacht, dass die 50 Prozent der hessischen Bürgerinnen und Bürger im Ländlichen Raum lediglich 30 Prozent der Landesmittel bekämen. Ob beim Krankenhausbau, dem Kommunalen Finanzausgleich, der Digitalberatung, immer das gleiche Motto: Menschen im Ländlichen Raum sind CDU-Landesregierungen weniger wert. Daher müsse Hessen, wenn es dem Ländlichen Raum besser gehen solle, sozialdemokratisch regiert werden.

Die Stellvertreterin für das Direktmandat, Tanja Hartdegen aus Schenklengsfeld, warb mit ihren politischen Erfahrungen, die sie als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Hersfeld-Rotenburg gewinnen konnte. Zudem ist sie SPD-Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung Schenklengsfeld. In ihrer momentanen Beschäftigung im sozialen Bereich konnte und kann die Juristin nicht nur zur Befriedung beitragen, sondern zusätzliche Erfahrungen um die Sorgen und Nöte von Bürgerinnen und Bürgern gewinnen.

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