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SPD mit Kopfschütteln: Nordseepipeline hieße Werkstilllegung


HERINGEN. Kürzlich erklärte die Wählergemeinschaft Heringen (WGH), dass nur der Bau einer Nordseepipeline die Arbeitsplätze im Werratal sichern würde. Diese Märchenerzählung löst nach Auskunft der Heringer Sozialdemokraten bis über die Grenzen Heringens großes Kopfschütteln aus. Der Vorsitzende des Heringer Stadtverbandes Bernd Maus kommentiert dies im Namen des Stadtverbandes wie folgt:

„Seit Jahrzehnten machen sich viele schlaue Köpfe Gedanken, wie Ökonomie und Ökologie im Werratal in Einklang gebracht werden können. Urplötzlich hat ein selbsternannter Fachexperte – entgegen jeder anderen Meinung – den Stein der Weisen gefunden. Traurig nur, dass die WGH mit ihrem Vorschlag genau das Gegenteilige erreichen würde, was sie anstrebt und damit die Arbeitsplätze unserer Kumpel riskiert. Alle Fachexperten, Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler, die sich mit dem Thema beschäftigt haben, kommen zu dem Schluss, dass eine Nordseepipeline allein aus wirtschaftlichen Gründen Betriebseinstellungen bedeuten würden. Betriebseinstellung hieße Arbeitsplatzverlust. Mal abgesehen davon, dass ein Bau einer Nordseepipeline noch komplizierter und auf größeren Widerstand stoßen würde, als es jetzt schon bei der Oberweserpipeline der Fall ist. Offensichtlicher kann man nicht formulieren, was man eigentlich will: eine Schließung der Werke und ein Ende der Kali-Industrie. Wenn der WGH tatsächlich etwas an den Menschen hier liegen sollte, wäre es gut, wenn alle an einem Strang ziehen würden. Alle Gegner der Kali-Industrie bekommen durch solche Äußerungen nur noch mehr Auftrieb.“

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