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Ortsverein Wölfershausen: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen


In der letzten Jahres Hauptversammlung des Ortsvereins Wölfershausen fanden turnusgemäß Neuwahlen statt. Hier gab es lediglich einen Wechsel zwischen dem 1. und 2. Vorsitzenden.
 Ortsvereinsvorsitzender ist nun mehr Thomas Schlosser, sein Stellvertreter ist Michael Heyn.

Gemeinsam ehrten 1. Vorsitzender Thomas Schlosser, MdL Torsten Warnecke und Stadtverbands-vorsitzender Bernd Maus Michael Heyn für seine 10-jährige Parteizugehörigkeit sowie Helga Rüger und Ute Schlieben für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD mit einer Urkunde und einem  Präsent.

 
(MdL Warnecke, Michael Heyn, Helga Rüger, Ute Schlieben, Bernd Maus, Thomas Schlosser)

In seinem Grußwort erläuterte Stadtverbandsvorsitzender Bernd Maus die im Heringer Parlament geplante Resolution an den Hessischen Landtag, mit der erreicht werden soll, dass zukünftig den Kommunen die entsprechenden Finanzmittel für den Bau und die Erneuerung kommunaler Straßen zur Verfügung gestellt und dadurch die Bürger nicht mehr mit Straßenbeiträgen belastet werden.

Des Weiteren fordert die SPD-Fraktion den Landkreis auf, sich am Werra-Kalibergbau-Museum, einem überregionalen Leuchtturm des Werra-Kaligebietes, zu beteiligen, zumal der Kreis in 2019 die Hersfelder Festspiele mit einer noch höheren Spende sponsern will. Das WKM ist das einzige Fachmuseum, das den Kalibergbau auf hohem Niveau anschaulich und erschöpfend darstellt.

MdL Torsten Warnecke kritisiert in seinen Ausführungen vor allem, dass die CDU-Regierung Bouffier die Erneuerung der Infrastruktur seit 19 Jahren schleifen lassen hat. Der Zustand der Landesstraßen sei katastrophal. Sollte die SPD nach der Landtagswahl die Regierungsverantwortung übernehmen, würde sie allein für die kommunalen Straßen 60 Mill. € einsetzen und damit des Thema Straßenbeiträge beenden.
Bildung ist ein Schwerpunkt sozialdemokratischer Politik, diese beginne in der Kita. Die SPD plant deshalb, die Gehälter, ca. 700 Mill. €, im Kitabereich zu übernehmen und damit Familien und Kommunen zu entlasten. Ansonsten bleiben die Kommunen in allen Fragen ausschließlich verantwortlich.

Scharfe Kritik übte Warnecke an dem Ungleichgewicht von ländlichem und städtischem Bereich. Es sei keinem zu vermitteln, dass 70 % der Fördermittel in die städtischen Regionen flössen, aber nur 30% in den viel größeren ländlichen Bereich.

Letztlich ging Warnecke noch einmal auf die Neuordnung seines Wahlkreises ein. Diese sei ausschließlich zu Gunsten der CDU parteipolitisch erfolgt. Die CDU hoffe durch den Ausschluss von Friedlos und die Hereinnahme von Eiterfeld im Wahlkreis 11 ein Übergewicht zu erhalten.

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